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    Konrad, 19 Jahre, Schüler
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  • Auf nichts kann man sich verlassen

    By Konrad | April 3, 2008

    Fühlt ihr auch diese Störung in der Macht? Ich meine, wenn man plötzlich auf seine alte E-Mail Adresse, die im übrigen noch aktiv genutzt wird, keinen, aber auch wirklich gar keine Spam-Mails mehr bekommt, dann stimmt doch irgendetwas nicht. Auf nichts kann man sich verlassen, nicht mal auf den Spam. Ich kriege normalerweise täglich 50 E-Mails mit Werbung, wo bleiben die? Sind irgendwo genau die Server mit meiner Adresse explodiert? Ist irgendein Spamfilter aktiv, der nur fälschlicher Weise aktiv ist, was ist wenn da nun wichtige E-Mails bzgl. Bewerbungen fest stecken? Ihr seht das kann einen echt Paranoid machen und über etwas eigentlich schönes, kann man sich nicht freuen, weil man es andersherrum gewohnt war.

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    Neue Alben 2008

    By Konrad | März 23, 2008

    Da dieses Jahr so eine Masse an Alben von guten Bands erscheint und ich den Überblick über die Release Dates verloren habe, gibt es hier nun eine kurze Übersicht.

     

    24. März 2008: Panic! At the Disco - Pretty Odd.

    28. März 2008: Fotos - Nach dem Goldrausch

    01. April 2008: Anti-Flag - The Bright Lights of America

    01. April 2008: Fall Out Boy - ****: Live in Phoenix

    14. April 2008: The Kooks - Konk

    02. Mai 2008: Beatsteaks - Kanonen auf Spatzen

    05. Mai 2008: The Dandy Warhols - Earth to The Dandy Warhols

    13. Mai 2008: Death Cab for Cutie - Narrow Stairs

    20. Mai 2008: Mates of State - Re-Arrange Us

    16. Juni 2008: The Subways - All or Nothing

    26. August 2008 - Oasis - Siebtes Studio Album

     

    Noch unklar:

    April/Mai 2008: Kasabian - Drittes Studio Album

    Mai 2008: The Futureheads - This Is Not The World

    Oktober 2008: Franz Ferdinand - Drittes Studio Album

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    All die kleinen Dinge

    By Konrad | März 17, 2008

    Nach einer kleiner Pause melde ich mich wieder zurück. Es gibt nur wenige Dinge die mich aus der Ruhe bringen, zumindestens bin ich davon überzeugt und wenn mir der Computer kaputt geht, kann man nun einmal davon ausgehen, dass meine Laune gegen Null strebt. Das ist typisch, aber auch normal, dass mir mein 6 Jahre alter Rechner ein halbes Jahr bevor ich mir ein neues Komplettsysten zulegen wollte doch noch den Geist aufgeben musste.

    Er ist mir ja öfters schon mal einfach grundlos abgestürzt mit einem wunderschönen knirschen in den Kofhörern, dass man sie am liebsten auf den Boden schmeißen möchte. Das ignoriert man dann solange, bis die Hardware total draufgeht. Also brachte ich ihn zur Reperatur, mit der Hoffnung, dass es nur das Netzteil ist, das ist schnell ausgetauscht. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Es waren die Kondensatoren auf dem Mainboard, die, wenn sie sie defekt sind, so schön aufgebläht sind. Nun versucht mal noch ein Mainboard mit Sockel 478 und AGP aufzutreiben. Da gibt es nur noch 1-2 Auslaufmodelle mit PCIe und 2 statt 4 DDR-Steckplätzen. Ich hatte also nur noch die Möglichkeit, direkt alles neu zu kaufen oder partiell aufzurüsten, da ich mir aber das neue System erst zusammen mit dem Umzug in eine eigene Wohnung anschaffen wollte, hab ich doch den Weg zu Ebay genommen. Der Vorteil war, das ASUS P4P800 hatte damals eine sehr große Auflage, das heißt es gab viele Verkäufer, die auch in Berlin waren.

     

    Um Zeit und Versandkosten zu sparen, bin ich also bei meinem Auktionär des Vertrauens vorbeigefahren und hab es mir direkt abgeholt. Etwas mulmig war mir schon, als ich den Chipsatzkühler gesehen habe. Der soll eigentlich so aussehen (oben), der sah jedoch so aus (unten). Der Verkäufer hatte den Kühler im wahrsten Sinne des Wortes frisiert, da seine Grafikkarte nicht ganz passte. In solchen Situationen bin ich leider immer etwas Übereilig, Augen zu und durch.

     

    Das Glück war aber mit mir und alles funktionierte Einwandfrei. Das war nun insgesamt noch die Preisgünstigste Variante, auch wenn ein neuer Rechner mehr Sinn gemacht hätte. Ein Auszug von den Eltern, hat aber auch etwas von einem Neuanfang, neue Möbel, neue Dekoration, etc. und da möchte ich nicht meinen neuen alten Rechner mitnehmen, wenn ihr wisst was ich meine.

    Natürlich hat es mich aufgeregt, wie abhängig ich von diesem Stück Blech bin, aber das gehört dazu. Man legt sich nun einmal bestimmte Dinge im Leben zurecht und erwartet, dass sie da sind, wenn man sie braucht. Dem Rechner habe ich mich verschrieben und wenn der nicht da ist, macht es mir den Tagesablauf kaputt. Aber nun ist ja aber alles wieder im Lot und in diesem Sinne: Back on track.

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    Knut != Berlin

    By Konrad | Februar 4, 2008

    Zum Glück ist unserer weißes Schnitzel Knut groß geworden und durch sein schmutziges Fell nicht mehr so süß wie früher. Da können auch die Zeitungen, die sich permanente Vernarbung der Bevölkerung auf die Fahne geschrieben haben, Bild, B.Z. und Berliner Kurier wieder auf den alltäglichen Schwachsinn von Menschen konzentrieren. Ich möchte hier lediglich eins klarstellen, das ist nicht Berlin:

    Das ist Berlin:

    Topics: Leben | 1 Comment »

    Got heroin?

    By Konrad | Februar 4, 2008

    Das Babyshambles Konzert am 23. Januar 2008 in der Columbiahalle war für meine Verhältnisse eines der am stärksten gehypten Musikevents in Berlin. Das und die Tatsache, dass sie unter allen Indie-Rock Bands genau meinem Geschmack entsprechen, schließlich haben sie es in kürzester Zeit geschafft in meinem last.fm Profil mit Arctic Monkeys und Maxïmo Park gleichzuziehen, sind der Grund dafür, dass ich mir bei Ebay noch eine Karte für das ausverkaufte Konzert besorgte.

     

    Im Zentrum des Konzerts stand natürlich nicht die Band Babyshambles selber, sondern Schlagzeilenkönig Pete Doherty. Allgemeine Unruhe herrschte, denn es war fraglich ob der für Heroin- und Kokainmissbrauch bekannte Star, überhaupt erscheint. Die Erwartung war hoch und nur noch größer, nach der Vorband Kilians, die als deutsche Band doch sehr durch ihre britische Musik überzeugten. Wir wurde nicht enttäuscht, aber nichts anderes ist zu erwarten von jemandem, der sich mit Carl Orffs Carmina Burana O Fortuna einleitet. Schon nach den ersten beiden Songs war klar, dieser Abend ist gelungen. Pete war relativ vital, zumindestens sah man ihm nicht direkt den Drogenmissbrauch wie sonst vom Gesicht. Dies lag, aber vielleicht auch an der Gesichtspflege, die er sich vom Weihnachtsmann schenken lassen hat. Die Fans tobten und nach zahlreichen Liedern bildete “Fuck Forever” den krönenden Abschluss. Und dennoch schienen sich die Geister über das Konzert zu scheiden:

    “Und wie fandest du es?”
    “Naja, nicht so besonders.”
    “Was? Das war 5 Sterne, ganz klar!”

    Die einen empfanden es als perfekt, die anderen als ganz okay. Perfektion ist aber auch nicht das was Pete Doherty Fans wollen, denn gerade die Imperfektion, sein ordinäres, lässiges und gleichgültiges Verhalten auf der Bühne, charakterisiert ihn. In unserer Gesellschaft ist alles so durchgeplant mit dem Streben nach Perfektion, dass so jemand wie er mit seiner fuck forever-Attitüde im völligen Gegensatz zu ihr steht. Das macht es noch leichter, für die 90min des Konzerts, einfach abzuschalten. Nicht umsonst sehen viele in Pete einen Nihilisten, denn mit dieser Einstellung ist es völlig egal was man tut und erreicht, was bleibt ist die pure Freude am Moment. Und so verbleiben die Leute dennoch getrennt, für die einen ist er “der größte Poet unserer Zeit” und für die anderen ein bedauernswerte und armselige Figur.

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    pathethic

    By Konrad | Februar 3, 2008

    Nein, pathethic ist nicht die Folge eines Rechtschreibfehlers. Ich war lediglich auf der Suche nach einem Namen für meinen Blog, der doch ansatzweise originell ist. Es sollte irgendein Schlagwort sein und obwohl ich mich mit den meisten nicht identifizieren konnte, stieß ich irgendwann darauf, dass einige Mitglieder von Anti-Flag ihre Kunstnamen auf Wörtern gründeten, zum Beispiel: Pat Thetic. Aber weder war ich kreativ genug, dass mir gute Namen eingefallen wären, noch haben mir einzelne Wörter wirklich gefallen. Durch Zufall bemerkte ich dann, dass in dem Wort pathetic auch fast ethic steckt. pathetic ethic heißt dann soviel wie eine erbärmliche Wertevorstellung. Das passte wie die Faust aufs Auge, denn wenn ich mich einmal im Alltag aufrege, dann über so etwas.

    pa·theth·ic [Adjektiv] ein Kunstwort, zusammengesetzt aus ethic und pathetic, beschreibt die erbärmliche Wertevorstelling von jemandem

    Nun fehlte nur noch die obligatorische Google-Suche, ob die neue Wortschöpfung auch wirklich so originell war, wie ich mir dachte. Die meisten Treffer zeichnet sich alle durch Tippfehler aus, bis auf einen. Ausgerechnet ein großer Pfeiler des Web 2.0’s: Ein Benutzerprofil auf deviantART. Also schrieb ich den Benutzer an, um zu erfahren wo er denn diesen Nickname her habe. Und wie es kommen musste, erzählte er mir, dass die Schriftstellerin Naomi Klein in einem ihrer Bücher bereits die Begrifflichkeit pathethic aufwurf. Das war aber trotzdem kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen, schließlich decken sich beide Definitionen miteinander und um pathethic von DeviantART zu zitieren:

    “It’s hard to be unique these days.”

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